NEWSARCHIV
Umweltschonende Kältemittel. So funktioniert es!
Frigoteam Ihr Anbieter für umweltfreundliche Kälte- und Klimaanlagen, zeigt Ihnen anhand von Anlagenbeispielen, wie es geht.
Kaltwassersätze/Kaltsoleerzeuger mit dem Kältemittel Propan R290 (inkl. Anlagenbeispiele) PDF herunterladen
Kaltwassersätze/Kaltsoleerzeuger mit dem Kältemittel Ammoniak/DME R723 (inkl. Anlagenbeispiele)
PDF herunterladen
Tiefkühlaggregate/Tiefkühlverbundanlagen mit dem Kältemittel R744 CO² (inkl. Anlagenbeispiele) PDF herunterladen
Unsere Kälteanlagen schonen die Umwelt
Unseren neuen Frigoteam-Flyer zum Thema
"Kaltwassersätze/Kaltsoleerzeuger mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R290" können Sie sich hier als PDF herunterladen.
Fluorierte Treibhausgase international regeln
Konkrete Wege zum Ausstieg zeigt der vom Umweltbundesamt
veröffentlichte Bericht
Das Umweltbundesamt hält klare, völkerrechtlich verbindliche Regelungen für fluorierte Treibhausgase für erforderlich, um deren weltweiten Emissionsanstieg zu verhindern. Da fluorierte Treibhausgase (F-Gase) vor allem als Ersatzstoffe für die ozonschicht- schädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) entwickelt wurden, begrüßt das Umweltbundesamt eine Ergänzung der bisherigen Regelungen im Rahmen des Kyoto- Protokolls um Produktions- und Verbrauchsregelungen nach dem Vorbild des Montrealer Protokolls. Entsprechende Vorschläge haben die Vertragsstaaten des Montrealer Protokolls zum Schutz der Ozonschicht in Bangkok bei der 22. Vertragsstaatenkonferenz diskutiert. Diese Verhandlungen müssen im nächsten Jahr fortgesetzt und zu einem für die Ozonschicht und das Klima guten Abschluss gebracht werden.
Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) sind 100- bis 24.000-mal schädlicher für das Klima als CO². So entsprechen die gut 7.300 Tonnen fluorierte Treibhausgase, die 2007 in Deutschland in die Atmosphäre emittiert wurden, etwa 17,3 Millionen Tonnen CO². Dies entspricht der Menge an CO², die 200 Millionen Pkw auf der Fahrt von Berlin nach München freisetzen. Nach Prognosen des Umweltbundesamtes wird der weltweite Anteil der Stoffgruppe der F-Gase an den gesamten Treibhausgasemissionen von heute knapp zwei Prozent bis zum Jahr 2050 auf etwa sechs Prozent ansteigen, falls nichts weiter unternommen wird.
Im Wissen um die Klimawirksamkeit und den erwarteten Emissionsanstieg der fluorierten Treibhausgase hat das Umweltbundesamt seinen Bericht aus dem Jahre 2004 aktualisiert. Vor dem Hintergrund, dass eine große Zahl von Unternehmen klimaschonende Alternativen entwickelt hat, schlägt der Bericht eine Vielzahl an Maßnahmen zur Vermeidung dieser Stoffe vor. Gute Beispiele aus der Praxis sind energieeffiziente Anlagen mit natürlichen Kältemitteln, die Kühlregale und Tiefkühltruhen in Supermärkten kühlen oder bei der Bahn den ICE selbst im letzten heißen Sommer – entgegen Anlagen mit F-Gasen – ohne Ausfälle angenehm klimatisierten. "Dass deutsche und europäische Unternehmen energieeffiziente Anlagen ohne fluorierte Treibhausgase entwickelt haben und am Markt anbieten, ist ein wichtiger erster Schritt. Jetzt sind die Betreiber des Lebensmitteleinzelhandels bis zu den Personenverkehrsunternehmen gefragt, diese klimafreundlichen Anlagen auch breit einzusetzen", so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes.
Der Bericht "Fluorierte Treibhausgase vermeiden – Wege zum Ausstieg" ist eine aktuelle Informationsquelle zu technischen Möglichkeiten der Emissionsreduktion für alle Akteure im europäischen und internationalen Diskussionsprozess. Er erschien in der Reihe Climate Change, umfasst 300 Seiten, und steht im Internet unter der Adresse http://www.uba.de/uba-info- medien/3962.html als Download zur Verfügung.
Dessau-Roßlau, 18.11.2010
Quelle: www.umweltbundesamt.de
Der Pressebericht steht Ihnen hier als Download zur Verfü̈gung.
Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln CO², R723 und NH³
Die F-Gase-Verordnung EG Nr. 842/2006 schreibt für Kälteanlagen, die mit den gängigen Kältemitteln R134a, R404a, R 407c betrieben werden, strenge Dichtigkeitskontrollen vor. Bei Nichtbeachtung dieser Verordnung durch den Anlagenbetreiber drohen Geldbußen bis zu 50.000,00 Euro.
Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln, wie z. B. Co², R723 und NH3, unterliegen dieser Verordnung nicht. Sie sind umweltfreundlich und gleichzeitig energiesparend. Die Amortisationszeiten dieser Anlagen liegen im Bereich von 2 bis 3 Jahren. Namhafte Hersteller, wie Bitzer, Bock, Güntner, Alco oder Danfoss, liefern die entsprechenden Bauteile und Komponenten für diese Kältemittel.





